Newsletter Juli-August 2026
Erfahren Sie unter anderem mehr über die Verkehrsstudie, der Partizipation mit der Bevölkerung, der Wohnraumstrategie und aktuelle Arbeiten rund ums Projekt Glattalbahnverlängerung und Weiteres. Und mehr aus dem Vorstand und dem Steering Committee.
Bringen Sie sich mit Fragen und Bemerkungen aktiv ein – wir freuen uns, Ihre Themen anzugehen.
Informationen aus dem Vorstand
Verkehrsstudie
Referendum zum Projekt Glattalbahnverlängerung eingereicht
Verkehrsstudie
In Zusammenarbeit mit der ZHAW wurde inzwischen eine Offerte erarbeitet. Die Studie soll «Entwicklungsszenarien für das Gebiet Steinacker – Verkehrliche Wirkungen und planerische Rahmenbedingen» beleuchten und Aufschlüsse geben, welche letztlich in den überarbeiteten Richtplan und die überarbeitete BZO-Revision der Stadt Kloten einfliessen können. Darüber hinaus sollen planerische Rahmenbedingungen aufgezeigt werden, damit auch umliegende Gebiete profitieren und weiterhin funktionieren können. Der Vorstand freut sich, dass die Stadt Kloten und die Gemeinde Bassersdorf unsere Initiative unterstützen und sich inhaltlich wie auch finanziell an der Studie beteiligen. Noch im September sollen sich die Mitwirkenden zu einer Kick-off-Sitzung der Studien treffen, inhaltliche Themen vertiefen als auch die Zeitachse definieren.
Referendum zum Projekt Glattalbahnverlängerung eingereicht
Die IG Pro Altbach hat dem Kanton Zürich am 18. August 2026 rund 5’200 Unterschriften übergeben. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die nötigen 3'000 gültigen Unterschriften gesammelt worden sind und das Referendum zustande kommt. Über das entsprechende Referendum wird wohl im Februar 2027 oder Juni 2027 an der Urne abgestimmt..
Informationen aus dem Steering Committee
(monatlicher Austausch zwischen Stadt Kloten, VBG und IG)
Partizipation mit der Bevölkerung
Wohnraumstrategie
Transformationsprozess
Aktuelle Arbeiten rund ums Projekt Glattalbahnverlängerung
Videoserie «Blickwinkel» der VBG
Partizipation mit der Bevölkerung
Die Interessierten für die Arbeitsgruppe zur Revision des kommunalen Richtplans konnten sich bis zum 24. August 2026 anmelden. Die Anmeldungen konnten weitestgehend berücksichtigt werden und die Beteiligten bilden ein breites Spektrum der Bevölkerung ab. Mit der Anmeldung wurden die drei Sitzungstermine vom 11. November 2026, 25. Januar 2027 und 1. April 2027 kommuniziert.
Zur Umzonierung im Stadtgebiet, inklusive Steinacker, lässt sich aktuell noch keine Aussage machen. Die Ergebnisse der Partizipation, welche auch an der Schlusspräsentation vom 28. Mai 2026 kommuniziert wurden, werden in den kommenden Monaten in den kommunalen Richtplan eingearbeitet und mit der Arbeitsgruppe gespiegelt.
Wohnraumstrategie
Die Wohnraumstrategie wurde vom Stadtrat am 18. August 2026 verabschiedet und am 1. September 2026 dem Gemeinderat inkl. Presse präsentiert. Es wurde eine kurze sowie eine detaillierte Fassung erstellt, die beide öffentlich einsehbar sind. Diese finden sich hier zum Download:
Konkret wurden acht Massnahmen beschlossen, welche auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen. Sie reichen von raumplanerischen Instrumenten zur Förderung von preisgünstigen, altersgerechten und familienfreundlichen Wohnungen über eine aktive Bodenpolitik bis hin zur Unterstützung einkommensschwacher Haushalte und der Prüfung einer stärkeren Regulierung von Kurzzeitvermietungen.
Die Anliegen aus der Bevölkerung zu verschiedenen wohnpolitischen Themen wie Bezahlbarkeit und Verdichtung wurden durch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Rahmen der politischen Begleitgruppe eingebracht.
Transformationsprozess
Der in den letzten Newslettern abgebildete Zeitplan ist immer noch gültig. Aufgrund des Referendums bleibt eine Anpassung der Frist jedoch zu prüfen. Zunächst gilt es, weitere Informationen abzuwarten.

Aktuelle Arbeiten rund ums Projekt Glattalbahnverlängerung
Rund um die Einspracheverhandlungen:
Frage IG:
Wie ist der Stand der noch offenen Verhandlungen?
Antwort VBG:
Aus rechtlicher Sicht darf die VBG keine Aussagen zu einzelnen Einspracheverhandlungen machen. Die noch offenen Verhandlungen kommen jedoch gut voran und sollten bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Angestrebt wird eine Einigung mit den Einsprechern. Kommt keine Einigung zustande, wird eine Einspracheantwort zum endgültigen Entscheid an das BAV geschickt.
Rund um das Referendum zum Projekt Glattalbahnverlängerung:
Frage IG:
Was sind die Auswirkungen auf das Gesamtprojekt?
Antwort VBG:
Der aktuelle Terminplan weisst einen Baustart im Q1 2028 aus. Dabei ist eine mögliche Volksabstimmung nicht berücksichtigt. Der Terminplan wird überarbeitet sobald bekannt ist, ob und wenn ja, wann der Volksentscheid stattfindet. Die Frist für die Durchführung einer Volksabstimmung beträgt ein Jahr nach Referendum.
Frage IG:
Wie sieht die Timeline neu aus? Abstimmung, Baustart etc.
Antwort VBG:
Die Timeline kann erst abgeschätzt resp. angepasst werden, wenn bekannt ist, ob und wenn ja, die Volksabstimmung sein wird. Der Kanton hat ab dem 18. August nun 90 Tage Zeit, die eingereichten Unterschriften zu prüfen und das Referendum als offiziell gültig zu erklären. Erst nach dieser Frist wird der mögliche Termin der Abstimmung definiert. Wahrscheinlich sind Februar 2027 oder Juni 2027. Die Plangenehmigungsverfügung wird 2027 erwartet.
Frage IG:
Wird die VBG politisch aktiv oder wird das der Politik und den Parteien überlassen?
Antwort VBG:
Die VBG darf nicht politisch aktiv werden. Die VBG darf lediglich Projektfakten liefern.
Frage IG:
Was sind die Erwartungen seitens VBG zum Ausgang einer möglichen Abstimmung?
Antwort VBG:
Die VBG wünscht sich ein positives Abstimmungsergebnis.
Videoserie «Blickwinkel» der VBG
Wie bereits informiert zeigt die VBG mit der neuen Videoserie «Blickwinkel» auf Social Media die Menschen hinter der Glattalbahn-Verlängerung und gibt Einblicke in ihre Funktionen und Tätigkeiten. Klicken Sie hierzu auf die jeweilige Folge:
Folge 1: Thomas Bleiker, Projektleiter VBG
Folge 2: Jeremy Külling, Bauingenieur bei dsp Ingenieure + Planer AG - Eine Brücke als Lebenstraum
Folge 3: Annika Messmer, Projektleiterin Umweltplanung bei Basler & Hofmann - Damit die Natur ihren Platz behält
Folge 4: Chiara Carnemolla, Projektleiterin Tiefbau bei B + S Ingenieure und Planer – Im Dickicht der
Folge 5: Fabian Maillard, Teamleiter Nahverkehr bei Furrer+Frey – Unter Spannung
Folge Nr. 6: Philippe Marti – Projektleiter bei TBF + Partner AG für gestalterische Koordination Glattalbahn-Verlängerung – Gestaltung mit Weitblick – Unter Spannung
Folge Nr. 7: Daniela von Moos – Verkehrsplanerin ZVV – ÖV für die Zukunft
Folge Nr. 8: Martin Ellwanger – Projektleiter Gleisoberbau bei Basler & Hofmann – Präzision auf Schienen
Folge Nr. 9: Kai Flender – freier Architekt und Generalplaner – Gestaltung mit Handschrift
Folge Nr. 10: Markus Schwalt – Wasserbauingenieur bei IM Maggia Engineering – dem Wasser einen Weg geben
Folge Nr. 11: Manuele Häusler – Verkehrsingenieur bei Rudolf Keller & Partner Verkehrsingenieure – den Verkehr im Fluss halten
Folge Nr. 12: Marc Osterwalder – Verwaltungsdirektor der Stadt Kloten - einmalige Chance für Kloten
Ausblick
Zusammen mit den Gemeinden Kloten und Bassersdorf wird sich der Vorstand mit der ZHAW nun final austauschen und die Inhalte und den Rahmen der Verkehrsstudie verfeinern. Ausserdem verfolgen wir die Entwicklung über das Zustandekommen des Referendums interessiert. Und schon bald steht das nächste Feierabend-Bier in der Snus-Bar statt. Tragen Sie sich den Termin vom 10. November 2026 von 17.30 bis 19.30 Uhr schon mal ein. Zeitnah werden wir Ihre Teilnahme per Mail abfragen.
Fragen der Mitglieder
Weiterhin gilt: haben Sie offene Punkte, Rückfragen oder Wünsche an die IG? Dann richten Sie diese am besten per Mail an den IG-Präsidenten Daniel Oeschger (daniel_oeschger@bluewin.ch) oder an ein Vorstandsmitglied. Wir beantworten diese dann gerne jeweils im kommenden Newsletter schriftlich.
Daniel Oeschger, Präsident IG Steinacker
079 227 28 27
10. September 2026


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